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Chancen und Risiken

Im Vergleich zu den geplanten Ergebnissen für das Jahr 2026 könnten sich aufgrund veränderter Rahmenbedingungen weitere Chancen und Risiken für die geschäftliche Entwicklung ergeben.

Die weitere Entwicklung der konjunkturellen Lage in Deutschland bleibt auch im Jahr 2026 von Unsicherheiten geprägt. Neben der schwachen binnenwirtschaftlichen Dynamik wirken geopolitische Spannungen belastend auf die Weltwirtschaft. Diese Faktoren könnten zu einer ausgeprägten Investitionszurückhaltung beitragen und damit die konjunkturelle Entwicklung beinträchtigen. Vor diesem Hintergrund besteht weiterhin das Risiko eines anhaltend verhaltenen beziehungsweise rückläufigen wirtschaftlichen Umfelds.

Für die Chancen und Risiken sind in einem solchen Szenario neben der Kredit­nachfrage die Entwicklung der Zinsen sowie der Credit Spreads maßgeblich. Aufgrund des Geschäftsmodells der Rentenbank als Förderbank sind die Chancen und Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage jedoch begrenzt.

In einem wirtschaftlich unsicheren Umfeld haben sich die eigenen Credit Spreads aufgrund des Ratings meist als relativ stabil erwiesen. Steigende Credit Spreads der Geschäftspartner würden sich dann positiv auf das Zinsergebnis auswirken. ImFall steigender Zinsen würde sich dies ebenfalls positiv auf das Zinsergebnis auswirken, da die Rentenbank ihr Eigenkapital langfristig in festverzinslichen Positionen anlegt.

Auf die Vermögenslage hätte dies durch einen Anstieg stiller Lasten einen temporär negativen Effekt. In einem verschlechterten wirtschaftlichen Umfeld besteht das Risiko, dass sich die Bonitäten im Kreditportfolio verschlechtern und/oder sich die Kreditnachfrage und damit das Neugeschäftsvolumen verringert. Für Venture Capital Investments würden sich in einem solchen Umfeld die wirtschaftlichen Bedingungen verschlechtern und die Risiken von Wertberichtigungen und Ausfällen erhöhen.

Die weitergehende Berichterstattung zu den Risiken ist im Abschnitt Risikobericht dargestellt.

Für den Verwaltungsaufwand könnten sich zusätzliche belastende Faktoren aus weiteren, bisher noch nicht bekannten, aufsichtsrechtlichen Anforderungen ergeben. Dies könnte zu steigenden IT- und Personalkosten führen. Zudem könnten über die bereits geplanten Investitionen hinaus weitere Veränderungen der IT-Infrastruktur notwendig werden. Im Rahmen der Sanierung des denkmalgeschützten Bankgebäudes in der Hochstraße könnte es zu negativen Planänderungen kommen, was zu entsprechend höheren Kosten führen würde.