E1-IRO-1 – Beschreibung des Verfahrens zur Ermittlung und Bewertung der klimabezogenen wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
Das Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen klimabezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen entspricht dem zuvor beschriebenen Prozess der doppelten Wesentlichkeitsanalyse. In die Bewertung der Facheinheiten flossen dabei die quantitativen Ergebnisse der CO₂-Bilanzierung und des SDG-Mappings zur Bewertung der Auswirkungen und Chancen in der nachgelagerten Wertschöpfungskette ein.
Die berechneten Umweltauswirkungen der Betriebsökologie flossen in die doppelte Wesentlichkeitsanalyse ein. Neben qualitativen Faktoren wurden insbesondere die Ergebnisse dieser Berechnungen zur Bewertung der positiven und negativen Auswirkungen auf den Klimawandel herangezogen. Die physischen Risken des Eigenbetriebs wurden insbesondere durch die Einbindung der Abteilung Verwaltung abgebildet.
Zur Bewertung der klimabezogenen Risiken im Kreditportfolio wurde die Abteilung Risikocontrolling eingebunden. Sie ist die verantwortliche Facheinheit zur Bewertung von ESG-Risiken, die sich aus unseren Finanzierungen ergeben. Das integrierte Risikomanagement und vor allem die jährliche Risikoinventur der Rentenbank berücksichtigen sowohl physische als auch transitorische Klimarisiken.
Im Rahmen der zuvor beschriebenen Bewertung wurde festgestellt, dass die positiven und negativen Auswirkungen des Kreditportfolios die Auswirkungen des Geschäftsbetriebs bei Weitem übersteigen.