Navigation und Service der Landwirtschaftlichen Rentenbank

Springe direkt zu:

Gesellschaftliches Engagement

Die Rentenbank unterstützt als in Frankfurt am Main ansässiges Unternehmen vor allem lokale Kulturinstitutionen und ausgewählte Projekte in der Stadt. Regelmäßig unterstützen wir im Rahmen von Mitgliedschaften in den jeweiligen Fördervereinen unter anderem die Schirn Kunsthalle, das Städel Museum und das Museum für Moderne Kunst.

Mit unserer Weihnachtsspende unterstützten wir in Frankfurt „Die Arche“ Kinderstiftung – Christliches Kinder- und Jugendwerk (Arche), den Hospizverein Sankt Katharina e. V., den Malteser Hilfsdienst e. V., die „Winteraktion“ der Sankt Katharinengemeinde und Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e. V.

Regelmäßig unterstützen die Mitarbeitenden der Rentenbank die Arbeit der „Arche“ in Frankfurt mit gefüllten Lebensmitteltüten. Darüber hinaus haben sie den Kindern und Jugendlichen Materialien für den Schuljahresbeginn zur Verfügung gestellt, sich mit Weihnachtsgeschenken an der Wunschzettelaktion der „Arche“ beteiligt sowie Unterstützung in Form von Hausaufgabenhilfe angeboten.

Spenden und Sponsorings setzt die Rentenbank niemals zur unzulässigen Beeinflussung Dritter ein. Die Rentenbank schließt keine Sponsoring-Vereinbarungen mit politischen Parteien und politischen Organisationen ab und vergibt an diese auch keine Spenden.

Spenden der Rentenbank 2025-2023 (in EUR)

Spenderin 2025 2024 2023
Rentenbank 42.940 50.553 47.262
Summe 42.940 50.553 47.262

Waldprojekt Buchenborn

Die Rentenbank engagiert sich seit 2016 gezielt für den Naturschutz im Rhein-Main-Gebiet und fördert dazu zusammen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in der hessischen Wetterau auf 550 Hektar ein Waldprojekt im Forstrevier „Buchenborn“. Mit dem langfristig angelegten Engagement leisten Rentenbank und BImA in unmittelbarer Nähe zum Sitz der Rentenbank in Frankfurt am Main einen aktiven Beitrag zum Klima-, Arten- und Biodiversitätsschutz.

Auf der Waldfläche werden durch eine nachhaltige forstwirtschaftliche Nutzung sowie zusätzliche Arten- und Naturschutzprojekte zahlreiche Ökosystemleistungen gefördert und finanziell honoriert. Hierfür haben Rentenbank und BImA eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Der Geschäftsbereich Bundesforst der BImA bewirtschaftet die Waldflächen nach streng ökologischen Grundsätzen. Dazu zählen unter anderem die Anreicherung von Alt- und Totholz sowie der vollständige Verzicht auf Biozide. Aber auch ein standortgerechter Bewuchs, angelehnt an die potenzielle natürliche Vegetation, ein angepasster Wildbestand und spezielle Artenschutzmaßnahmen stehen im Fokus der Vereinbarung. Fachliche Beratung und Qualitätssicherung werden durch die Abteilung Naturschutz der Bundesforst sichergestellt.

Innerhalb der Zusammenarbeit werden zusätzliche Ökosystemleistungen im Rahmen von Einzelmaßnahmen umgesetzt. Mittlerweile wurden zwölf dieser zusätzlichen Einzelmaßnahmen, die zum Natur- und Artenschutz beitragen, initiiert. Das Projekt „1.000 Baumriesen“ war eines der ersten, die umgesetzt wurden. Es konzentriert sich auf den Schutz und die Förderung alter, großer und vitaler Bäume im Waldgebiet Buchenborn. Diese Baumriesen erfüllen im Waldökosystem spezielle und vielfältige Aufgaben, darunter die natürliche Verjüngung des Waldbestandes, die Bereitstellung von Unterschlupfmöglichkeiten für verschiedene Arten und die Beheimatung einer Vielzahl von Insekten- und Spinnenarten. Um den Lebensraum von Tierarten geht es auch beim Projekt „Sommerhang“, bei dem ein wärmeres und trockeneres Waldinnenklima geschaffen wird. Dieses untypische Waldklima kommt selten gewordenen Insekten- und Vogelarten zugute, aber auch Wildkatzen. Die Entwicklung von deren Population wird darüber hinaus im Projekt „Auf leisen Pfoten“ gefördert. Die stark gefährdete Europäische Wildkatze bevorzugt strukturreiche, naturnahe Wälder, in denen sie genügend Rückzugsorte und Jagdreviere findet. Andere Tierarten brauchen dagegen mehr Licht und Sonne. Dafür wurde das Projekt „Sonnenanbeter“ initiiert, bei dem die beiden alten Steinbrüche in Buchenborn wieder freigelegt und die angrenzende Waldvegetation gepflegt werden. Die somit entstehenden sonnigen Bereiche kommen den vorhandenen Waldeidechsen, Schlingnattern, Blindschleichen und Insekten zugute. Zu den Projekten, die insbesondere einer bestimmten Tierart nützen, zählen das „Taubenwäldchen“, der „Hirsch der Insekten“ und „Draculas Speisekammer“. Das erste Projekt ist eine spezielle Artenschutzmaßnahme für die Hohltaube und schafft optimale Ausgangsbedingungen, damit sich der Bestand dieser Taubenart schnell erholen kann. Das zweite Projekt konzentriert sich auf den Schutz und die Förderung des Hirschkäfers, der als Europas größte Käferart bekannt ist und auf der Roten Liste steht. Im dritten Projekt geht es um die Förderung des Lebensraums für Fledermäuse. Insbesondere das Große Mausohr und die Mopsfledermaus bevorzugen lichte Altholzbestände mit ausreichender Anzahl an Quartiermöglichkeiten und Nahrungsangebot wie sie in Buchenborn vorkommen. Durch das Zurückdrängen der Naturverjüngung werden diese Waldbestände offengehalten und durch das Anbringen von Fledermauskästen das Habitat weiter aufgewertet.

Das zuletzt im Jahr 2025 hinzugekommene Projekt trägt die Bezeichnung „Regensenken“ und hat zum Ziel, die Regenrückhaltung im Waldgebiet Buchenborn zu verbessern. Durch die Errichtung von Ableitstrukturen und Rückhaltebecken soll der Wasserabfluss so reguliert werden, dass der Wasserhaushalt im Projektgebiet langfristig stabilisiert und das Wasser gezielt in die Waldbestände geleitet wird.

Das Waldprojekt Buchenborn ist ein Beispiel dafür, wie in wirtschaftlich genutzten Wäldern durch die notwendigen finanziellen Mittel zusätzliche Ökosystemleistungen gefördert werden können.