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E1-SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen bezogen auf den Klimawandel und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell

Die Klimarisiken als Untergruppe der ESG-Risiken können als transitorische oder physische Risiken auf das Kredit- oder Anlageportfolio der Rentenbank einwirken. 

Die Rentenbank stellt ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel über ihre Risikomanagement-Prozesse sicher. Ausgangspunkt ist hierbei die jährlich stattfindende Risikoinventur, mit der die Bank sich einen Überblick über alle Risiken verschafft, die ihre Vermögenslage, Kapitalausstattung, Ertragslage oder Liquiditätssituation beeinträchtigen können. Hierbei werden klimabezogene Faktoren als potenzielle Treiber betrachtet. Die Betrachtung umfasst die Anfälligkeit, die finanzielle Auswirkung sowie den möglichen Transmissionskanal. Risiken, die im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich identifiziert werden, fließen in das Risk Appetite Statement sowie die Risikomessung, -überwachung und -steuerung ein.  

Durch die bereits beschriebenen Prozesse der Bonitätsanalyse im Rahmen des Bankenratings sowie durch Klimastresstests wird die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimarisiken gestärkt. Das Bankenrating wird dabei anlassbezogen, mindestens jedoch jährlich überprüft. Auch der Klimastresstest wird jährlich aktualisiert und auf etwaige Neuerungen der Referenzszenarien geprüft.

Über Ausschlusskriterien in den Programmkrediten und bei Anlagen in Anleihen und Inhaberschuldverschreibungen von Bankgeschäftspartnern können insbesondere transitorische Risiken weiter mitigiert werden. Dies geschieht insbesondere über den Ausschluss der direkten Finanzierung von Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit Kohleenergie und bestimmten Formen der Erdölgewinnung stehen.