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S1-13 – Kennzahlen für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung

Weiterbildungsangebote und Lernformate

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Beschäftigten ist ein wichtiger Bestandteil der Personalstrategie der Rentenbank. Vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen, technologischer Entwicklungen und veränderter Formen der Zusammenarbeit misst die Bank der Qualifizierung und Kompetenzentwicklung ihrer Belegschaft eine hohe Bedeutung bei.

Das Weiterbildungsangebot ist breit angelegt, für alle Beschäftigtengruppen zugänglich und darauf ausgerichtet, sowohl individuelle Entwicklungspfade als auch die langfristige Kompetenzentwicklung der Organisation zu unterstützen. Zu den angebotenen Formaten zählen unter anderem Führungskräfteschulungen, Methodentrainings, interne Hospitationen sowie Inhouse-Workshops, die an aktuelle fachliche oder organisatorische Anforderungen anknüpfen.

Ergänzend unterstützt die Bank externe Seminare, die individuell und bedarfsorientiert ausgewählt werden, um spezifische Kompetenzen zu vertiefen. Ein internes sowie ein gemeinsam mit einem externen Partner organisiertes Cross-Mentoring-Programm eröffnen zusätzliche Perspektiven und fördern den Austausch über Bereiche und Hierarchien hinweg. Für neue Mitarbeitende besteht ein strukturiertes Onboarding- und Einarbeitungsprogramm.
Der Bereich Fördergeschäft lädt regelmäßig zu Hospitationen und Vorträgen ein. In diesem Rahmen erhalten Beschäftigte Einblicke in Aufgaben und Arbeitsweisen des Bereichs und haben Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit den jeweiligen Referentinnen und Referenten.

Im Bereich der digitalen Kompetenzen bietet die Bank Schulungen zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz an. Hierzu stehen den Beschäftigten Online-Schulungen über eine E-Learning-Plattform zur Verfügung. Zusätzlich werden interne Schulungen zur bankeigenen KI-Plattform durchgeführt. In diesen Formaten werden grundlegende Kenntnisse zum Einsatz von KI-Systemen vermittelt und sowohl Potenziale als auch Risiken thematisiert. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr ein internes Austauschformat („KI-Treff“) eingerichtet. Dieses Format bietet Beschäftigten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Anwendungsfälle zu diskutieren und Informationen zu aktuellen Initiativen im Bereich Künstliche Intelligenz zu erhalten.

Weiterbildungsstunden 2025
Weiterbildungsstunden pro Mitarbeitenden 23,5
Davon pro männlichen Mitarbeitenden 25,3
Davon pro weibliche Mitarbeitende 21,2

Mitarbeitendengespräche

Im Jahr 2024 haben wir unser strukturiertes Mitarbeitendengespräch in einem partizipativen Prozess neu gestaltet. Mit dem „Orientierungsdialog“ setzen wir auf einen dialogischen Austausch zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften. Das Ziel besteht darin, dass beide Seiten ihre Eindrücke und Erwartungen teilen und gemeinsam reflektieren. Dieser gegenseitige Dialog schafft Raum für Feedback auf Augenhöhe und Klarheit in der Zusammenarbeit. Die Ergebnisse und Vereinbarungen werden gemeinsam festgehalten und bilden die Basis für die individuelle Entwicklung von Kompetenzen, Engagement, Leistung und Führung beider Seiten. Der strukturierte Prozess ermöglicht durch das Nachhalten der Entwicklungsziele im Ausblick und den gemeinsamen Rückblick im nächsten Dialog eine stetige Entwicklungsschleife. 

Bei der Einführung des Orientierungsdialogs und zur Implementierung wurde ein umfangreiches Schulungsformat mit organisationsübergreifenden Trainingsveranstaltungen für Führungskräfte und Mitarbeitende durchgeführt. An diesem Format nahmen über 90 % der Beschäftigten teil.

Im Berichtsjahr führten mindestens 48 % der Beschäftigten mindestens einen dokumentierten Orientierungsdialog (52 % der männlichen und 44 % der weiblichen Beschäftigten).